Willkommen

Aus Sorge füreinander jetzt auf das direkte Miteinander verzichten!

Auch „hallo in sülz“ hat sich schweren Herzens entschlossen, momentan auf alle Treffen bis Ostern zu verzichten. Nicht aus Angst oder Hysterie, sondern aus Solidarität.

Es ist paradox und nicht einfach zu verstehen: Aus Sorge füreinander werden wir jetzt auf das direkte Miteinander verzichten! Wir werden unsere Kontakte einschränken, um die Verbreitung des Virus zu verhindern: Denn ohne es zu wissen, könnten wir uns ja selber schon angesteckt haben und würden beim Zusammenkommen die Anderen anstecken. Ja, wir müssen deshalb auf vieles verzichten (Treffen, Kindergarten und Schule, Fußball, kleine und große Kulturveranstaltungen, etc.) – aber nur durch diese Solidarität können wir verhindern, dass so viele Menschen auf einmal krank werden, dass es für schwere Fälle keine notwendigen Behandlungen und Intensivbetten mehr gibt.

Quelle: FAQ der Bundesregierung

Darum geht es beim Appell, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen: „Die Kurve flach halten“ (#flattenthecurve“). Mit der „Kurve“ ist das mathematische Modell für das exponentielle Wachstum („Die Wucht der großen Zahl“) gemeint, die den Corona-Virus so tückisch macht: Die Ansteckungskurve verläuft am Anfang ganz langsam, aber vermehrt sich dann in rasanter Geschwindigkeit:

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Corona-Infos in vielen Sprachen

Die folgende Zusammenstellung über Informationen in vielen Sprachen, seriöse Hintergrundinformationen und Warnung vor Fake News will dazu beitragen, dass alle verstehen, worum es beim Corona-Virus geht: was wir gegen weitere Ansteckungen tun können und warum jetzt so außergewöhnliche Maßnahmen (wie Schließung von Schulen, Absagen von Events und Fußballspielen) ergriffen werden. Siehe auch „Aus Sorge füreinander auf das direkte Miteinander verzichten!

Was tun mit Corona?

Stadt Köln: www.corona.koeln
Land NRW: www.land.nrw/corona
Bundesregierung Deutschland: www.bundesregierung.deAktuelles Prävention

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„ZuFlucht. Auf dem Weg der Hoffnung“

Gedenkgottesdienst am Sa, 14.3.2020, 18 Uhr in St. Nikolaus, Köln-Sülz

ZuFlucht - Gedenkgottesdienst am 14.3.2020 in Köln-Sülz

Keine Flucht ist ohne Hoffnung. Flüchtende hoffen auf eine bessere Zukunft. Fluchtwege sind jedoch Wege des Leids, manche enden mit dem Tod. Das Mittelmeer als Grab, der nicht endende Krieg in Syrien, überfüllte Lager und Erzählungen über verzweifelte Menschen legen davon Zeugnis ab. Mit einem Gottesdienst in ökumenischer Weite möchten sich christliche Gemeinden aus Sülz und Klettenberg gegen schleichende Gleichgültigkeit und Gewöhnung stellen. Versammelt um das Lampedusakreuz, hergestellt aus angeschwemmten Schiffsplanken von Fluchtbooten, werden Scham und Trauer zugelassen, aber auch Verantwortung und Solidarität widergespiegelt.

Unter den Gästen sind u.a.: Christel Neudeck (Cap Anamur), Johannes Gaevert (Seebrücke), Maria Drenk (Seawatch), Claus Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat), Stephan Grünewald

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Stolpersteine glänzen wieder

„Glanz gegen Rechts“

Am Holocaust-Gedenktag haben sieben Frauen in Sülz und Klettenberg Stolpersteine geputzt, um damit ein Zeichen gegen Antisemitismus und die Ausgrenzung von Minderheiten zu setzen. Fünf Mitglieder des „hallo-in-sülz“-Treffs und zwei Privatpersonen brachten trotz des strömenden Regens mehrere Stolpersteine im Veeedel zum Glänzen. Sie reagierten damit auf einen Bericht in der INsülz&klettenberg im November 2019 (S. 68-70) zu den Stolpersteinen und auf den Aufruf der Jüdischen Gemeinde sowie Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker „Glanz gegen Rechts„.  

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Neue Miet-Richtwerte seit 1.1.2020

Seit 1.1.2020 gibt es auf der Webseite „Unterkunft und Heizung“ des Jobcenter Kölns ein neues „Merkblatt zum Wohnungswechsel“ mit neuen Miet-Richtwerten, die nach zwei Jahren angehoben wurden (Vorherige Änderung vom 1.12.2017). Das sind die Werte, bis zu denen alle Kosten der Unterkunft angemessen sind. Oberhalb dieser Grenzen muss eine Überprüfung durchgeführt werden, ob die Kosten trotzdem noch angemessen sind.

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Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2020!

Weihnachtsbaum-2019
Weihnachtsbaum 2019

Dieser Weihnachtsbaum wurde bei der kleinen Weihnachtsfeier am 19.12.2019 in der Sülzer Unterkunft von der Freien Ev. Gemeinde gestiftet und von den Bewohnerinnen und den Ehrenamtlichen des „hallo in sülz“-Treffs geschmückt. Wir möchten damit allen danken für gemeinsam bewältigte oder initiierten Willkommens-Projekte, die Solidarität und das bekundete Interesse an der Arbeit von „hallo in sülz“!

Auch im Neuen Jahr werden dafür viele Hände und Herzen gebraucht! Z.B. für die Begleitung zum geplanten Schwimmkurs, das Fahrradreparieren, das gemeinsame

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Für Menschen, Räder und die Umwelt

Sülzer Willkommensinitiative erhält Unterstützung vom Verein „Faradgang“
Artikel in der Kölnischen Rundschau vom 14.11.2019, S. 34. Von Johanna Tüntsch

Bayenthal/Sülz. „Wir machen es für die Menschen. Und für die Fahrräder. Wir möchten unsere Liebe zum Fahrrad weitergeben“, beschreibt Du. Sie ist freie Redakteurin – aber in ihrer Freizeit auch Schrauberin.

Als Gründungsmitglied des Vereins „Faradgang“ steht sie regelmäßig auf dem Gelände des Gemeinschaftsgartens NeuLand, um alte Räder wieder fit zu machen. Die werden dann verteilt an Menschen, die sich mit eigenen Mitteln kein Fahrrad leisten könnten.

Besonderen Wert legen die Mitglieder der „Faradgang“ darauf, dass neue Besitzer sich ihr Rad nicht einfach nur abholen, sondern aktiv selbst daran mitarbeiten, es wieder in Gang zu setzen. Mitunter gibt es bis zu 50 Anmeldungen für einen „Schraubertag“. Dann entscheidet das Los. Am Ende sind es in der Regel zwölf bis fünfzehn Personen, die sich eines der alten Räder aussuchen und es unter fachkundiger Anleitung wieder verkehrssicher machen dürfen. „Wir sind keine Fahrradausgabestelle, sondern verfolgen den partizipatorischen Ansatz“, erklärt Luitwin und ergänzt: „Im Jahr wechseln bei uns etwa 150 Räder den Besitzer.“

Ein ähnliches Konzept gibt es in Sülz, wo sich Mitglieder der Initiative „hallo in sülz“ regelmäßig treffen, um mit Bewohnern und Bewohnerinnen der dortigen Flüchtlingsunterkunft gespendete Räder zu reparieren. Durch einen gemeinsamen

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Wohnungswechsel leichter machen

Frauen, Familien und kleine Wohngruppen suchen Wohnungen verschiedener Größe Mehrere Frauen und Kinder in der Sülzer Unterkunft für Geflüchtete suchen schon sehr lange ein Zuhause mit eigenem Badezimmer und Küche. Die Gemeinschaftsunterkunft ist ja eine Übergangsstation. Vielleicht können Sie mithelfen, Wohnungen zu finden oder vielleicht kennen Sie jemanden, der unterstützen könnte. Wer von einer Wohnung … Weiterlesen

Neue Hausleitung

Nach einer guten Zusammenarbeit mit Marianne Bruckschen hieß es für „hallo in sülz“ Abschied nehmen: Frau Bruckschen legte ihr Amt als Hausleiterin der Einrichtung an der Nikolausstraße nieder. An ihrer Stelle hat zum 1. Oktober Karin Kehr die Aufgabe angetreten und ist nun Ansprechpartnerin für die Belange der geflüchteten Frauen und ihrer Kinder. Sie ist … Weiterlesen

Sommer in Köln

Bei „hallo in sülz“ gibt es in diesem Jahr keine Sommerpause! Sowohl der wöchentliche Treff donnerstags von 17-19 Uhr als auch die monatliche Fahrradgruppe am Sa 10.8. gehen weiter – und es gibt viele Möglichkeiten, auch in Köln etwas mit den neuen Nachbar*innen zu unternehmen! Auf ein paar Ausflugsziele für Daheimgebliebene weisen wir im Folgenden hin – und freuen uns auf Ihre Anregungen und „Geheimtipps“ zum Weitergeben! Bitte per Mail an info[ät]halloinsuelz.de

Wasserspielplätze
Was gibt es Schöneres als eine kühle Erfrischung, wenn es heiß ist? Wasserspielplätze ermöglichen das ganz kostenlos. Zum Beispiel im Beethovenpark an der Neuenhöfer Allee, im Volksgarten und natürlich in der Altstadt, direkt am Rheinufer vor den Treppen zu Dom, Museum Ludwig und Philharmonie. Da kühlt man auch als Erwachsener gerne mal die Füße ab!

Baderegeln in 4 Sprachen

Freibäder und Bade-Seen
– aber nie im Rhein baden (Lebensgefahr!)!
Für die Abkühlung im Wasser gibt es viele Möglichkeiten in Köln: Außer den Freibädern gibt es zugelassene Badeseen (z.B. den Otto-Maigler-See und den Bleibtreu-See in Hürth, den Fühlinger See). Die DLRG hat einfache Baderegeln in  30 Sprachen (darunter auch Plattdeutsch und Saarländisch 😉) jeweils auf DinA4-Plakaten zusammengefasst.
Über die Gefahr, im Rhein und in Baggerseen zu baden, sollten sich jedoch alle klar sein: Selbst für geübte Schwimmer besteht Lebensgefahr, wie die Webseite und der Flyer der Stadt Köln eindringlich erklären!

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