Willkommen

Flüchtlingspolitik zwischen Willkommenskultur und Abschottung

Zum Abendgespräch zur Sache am 19.3.2017  im Tersteegenhaus hatte „hallo in sülz“ mit eingeladen. 30 Besucher und Besucherinnen folgten mit großem Interesse den Ausführungen des sehr sachkundigen Geschäftsführers des Kölner Flüchtlingsrates Claus-Ulrich Prölß. Er zeigte an vielen gut belegten Beispielen auf, wie in den letzten Monaten die Abschottung gegenüber Geflüchteten immer weiter vorangeschritten ist und … Weiterlesen

Frühjahrskur für die Fahrräder

„Wie sieht denn das Fahrrad aus?!?!“, fragte Klaus Hartzheim mit kritischem Blick auf das offensichtlich viel benutzte Jugendrad die 12–jährige Viviane. „Das Rücklicht ist auch kaputt“, antwortete das Mädchen daraufhin und „Könnt Ihr helfen?“. Diese Frage richtete sich an sechs Männer und eine Frau von hallo in sülz, die in der letzten Woche mit Werk- und Flickzeug in die Unterkunft für Geflüchtete gekommen waren, um den Fahrrädern eine Frühjahrskur zu verpassen. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen wurden Lampen, Reifen, Bremsen und vieles andere auf Vordermann gebracht.

Die Helferinnen und Helfer von „hallo in sülz“ konnten auch zwei neue Fahrräder für die geflüchteten Frauen und Kinder übergeben und stellten bei ihrem Besuch fest: Weitere Fahrräder in den Größen 26er und 28er Rahmen werden gebraucht! Auch Jugendräder sind sehr willkommen!

Hat noch jemand ein Fahrrad abzugeben? Dann melden Sie sich bitte bei: fahrrad@halloinsuelz.de

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Zosamme fiere is joot zum Integriere

Geflüchtete Frauen und ihre Kinder haben heute zusammen mit Helferinnen und Helfern der Unterkunft in der Nikolausstraße in Sülz gemeinsam den Dienstags-Veedelszug besucht. Am und im Zug haben alle zusammen das Karnevalsfest in Sülz gefeiert. Bestens vorbereitet auf das, was von den Zugteilnehmern geworfen wurde („Strüüßje und Kamelle“-Rufen klangen schon fast echt Kölsch) waren die mitgebrachten Kamellebüggel (Beutel zum Sammeln und Abtransport des Wurfguts) schnell voll. Einige Kinder waren mit ihren Schulklassen dabei und hatten großen Spaß. Alle waren sich einig: Das muss im nächsten Jahr wiederholt werden! So ist Integration leicht.

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Wirtin denkt an neue Nachbarinnen

366 Euro sind es dieses Mal – zusammengekommen bei „Mer singe selver“ im Februar in der Kneipe „Wundertüte“ am De-Noel-Platz. Etwa 70 Gäste hatten sich versammelt, um sich beim Mitsingkonzert mit Martina auf die tollen Tage einzustimmen. Wirtin Rosy Hagemeier ließ wieder den Hut herumgehen, zugunsten von „hallo in sülz“.

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„Verflixt und zugenäht“

so lernst du hier –  ist ein typischer Männerspruch. Die Frauen bei unserer AG Handarbeiten würden Nähen eher selten mit einem Fluch in Verbindung bringen, denn dafür können sie es einfach zu gut – und außerdem hilft hier jede jeder. Selbst Anfängerinnen müssen nicht verzweifeln.

Die Sprache dabei ist universell: Karima braucht keine deutsche Gebrauchsanleitung für die Nähmaschine, und Humaida versteht sich im Alter von gerade mal einem Jahr sehr gut mit Maria-Luise und Annemarie von „hallo in sülz“. Das mit der deutschen Sprache, das geht aber meist schon gut voran.

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„Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!“

Etwa 35 Interessierte und Aktive hatten den Weg in das Plenum von „hallo in sülz“ am Mittwoch, den 8. Februar 2017, gefunden. „Wir können weitere Mitwirkende sehr gut brauchen, so Hannelore Ruppert, die von Beginn an bei der Willkommensinitiative mitarbeitet. Die Bilanz, die an diesem Abend zu einem Jahr Arbeit gezogen wurde, konnte sich sehen lassen. Vielfältige Aktivitäten haben sich entwickelt:

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Besuch in der Weihnachtsstraße

Spontan hatten zwei Begleiterinnen von „hallo in sülz“ am Sonntag die Idee, die Bewohnerinnen der Sülzer Unterkunft zu einem Spaziergang zur Weihnachtsstraße einzuladen. Und tatsächlich kamen gegen 17 Uhr vier Frauen und sieben Kinder mit zur nahegelegenen Straße, die seit 30 Jahren als Nachbarschaftsaktion geschmückt wird. „Wie schön!“ erklang es vielstimmig, als sie in die Hummelsbergstraße einbogen. Der Kinderpunsch und Tee war zwar nicht nach ihrem Geschmack – aber umso mehr gefiel ihnen, dass plötzlich „Papa Noel“ auftauchte.

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