Willkommen

Wirtin denkt an neue Nachbarinnen

366 Euro sind es dieses Mal – zusammengekommen bei „Mer singe selver“ im Februar in der Kneipe „Wundertüte“ am De-Noel-Platz. Etwa 70 Gäste hatten sich versammelt, um sich beim Mitsingkonzert mit Martina auf die tollen Tage einzustimmen. Wirtin Rosy Hagemeier ließ wieder den Hut herumgehen, zugunsten von „hallo in sülz“.

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„Verflixt und zugenäht“

so lernst du hier –  ist ein typischer Männerspruch. Die Frauen bei unserer AG Handarbeiten würden Nähen eher selten mit einem Fluch in Verbindung bringen, denn dafür können sie es einfach zu gut – und außerdem hilft hier jede jeder. Selbst Anfängerinnen müssen nicht verzweifeln.

Die Sprache dabei ist universell: Karima braucht keine deutsche Gebrauchsanleitung für die Nähmaschine, und Humaida versteht sich im Alter von gerade mal einem Jahr sehr gut mit Maria-Luise und Annemarie von „hallo in sülz“. Das mit der deutschen Sprache, das geht aber meist schon gut voran.

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„Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!“

Etwa 35 Interessierte und Aktive hatten den Weg in das Plenum von „hallo in sülz“ am Mittwoch, den 8. Februar 2017, gefunden. „Wir können weitere Mitwirkende sehr gut brauchen, so Hannelore Ruppert, die von Beginn an bei der Willkommensinitiative mitarbeitet. Die Bilanz, die an diesem Abend zu einem Jahr Arbeit gezogen wurde, konnte sich sehen lassen. Vielfältige Aktivitäten haben sich entwickelt:

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Besuch in der Weihnachtsstraße

Spontan hatten zwei Begleiterinnen von „hallo in sülz“ am Sonntag die Idee, die Bewohnerinnen der Sülzer Unterkunft zu einem Spaziergang zur Weihnachtsstraße einzuladen. Und tatsächlich kamen gegen 17 Uhr vier Frauen und sieben Kinder mit zur nahegelegenen Straße, die seit 30 Jahren als Nachbarschaftsaktion geschmückt wird. „Wie schön!“ erklang es vielstimmig, als sie in die Hummelsbergstraße einbogen. Der Kinderpunsch und Tee war zwar nicht nach ihrem Geschmack – aber umso mehr gefiel ihnen, dass plötzlich „Papa Noel“ auftauchte.

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Kardinal Woelki zu Besuch im hallo-in-sülz-Treff

Viel los war beim hallo-in-sülz-Treff im Café Leselampe in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) am 15.12.: Zahlreiche Frauen aus der Unterkunft in der Nikolausstraße waren mit ihren Kindern gekommen, um bei einer Tasse Tee mit vielen Freiwilligen von „hallo in sülz“ zu plaudern, Deutsch zu lernen und auch zu spielen. Um 18 Uhr wurde es still: Petra Funke las die Weihnachtsgeschichte in Deutsch und Englisch vor. Mit großer Aufmerksamkeit lauschten Groß und Klein.

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Spende der Sparkasse KölnBonn für Bücher und Aufenthaltsraum

img_1025Eine Spende in Höhe von 500 Euro übergaben Michael Orgas und Angela Langen als Vertreter der Sparkasse Köln Bonn an hallo in sülz. Petra Funke und Klaus Hartzheim nahmen den Scheck im Namen der Initiative erfreut entgegen. Mit dabei Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker, auf deren Initiative die Spende zurückgeht.

Die Spende wird für den Kauf von Büchern für den Deutschunterricht und die Ausgestaltung des Aufenthaltsraumes in der Unterkunft für geflohene Frauen und Kinder in Sülz verwendet.

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Spontanspende aus der Wundertüte

wundertuete-rosy-mit-sammel-hutWenn in der Kneipe „Wundertüte“ am De-Noel-Platz Künstler auftreten, geht Wirtin Rosy immer mit dem Hut herum. Der Inhalt ist dann die Gage. So lief es auch am Nikolausdienstag, als der Sülzer Chor Erste Kölner Schräglage einen kurzfristig in das Programm genommene Auftritt hatte, mit Liedern zum Thema „Reichtum für Anfänger“ und ein paar jahresendzeitlichen Elementen.

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