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Plenum mit Wahlen bei „hallo in sülz“

Der Ehrenamtsbaum 2018 und 2019

Ein Jahr nach dem 3-Jahres-Fest hat „hallo in sülz“ wieder zu einem Plenum in den Gemeindesaal der Johanneskirche eingeladen. Der Rückblick auf die Aktivitäten der letzten Monate lässt sich mit dem Vergleich der Bilder vom geschenkten Ehrenamtsbaum zusammenfassen: Der Baum wie die Aktivitäten sind seit dem Fest 2018 gewachsen!

Neu war beim diesjährigen Plenum, dass über neue Strukturen für die Zukunft gesprochen wurde und erstmals auch eine offizielle Wahl stattfand. Über die Hintergründe erklärt Angelika Wuttke, die von Anfang an dabei war: „Die Initiative war ja so nicht im Voraus geplant, sondern hat sich über die Zeit entwickelt. Dabei sind Gruppen, Strukturen und Funktionen entstanden, wie es in der jeweils aktuellen Situation sinnvoll schien. Manches hat sich inzwischen geändert.“ In einem längeren Diskussionsprozess habe man überlegt, was für die Mitwirkenden in der Initiative grundlegend sei, und dies in einem Grundlagenpapier festgehalten.

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Frühlingsaktivitäten bei „hallo in sülz“

Auch bei „hallo in sülz“ zeigt sich der Frühling: An mehreren Stellen beginnt zu blühen, was längere Zeit vorbereitet wurde! Einige Beispiele aus der Fahrradgruppe, der Kochgruppe und dem „hallo in sülz“-Treff:

Strahlende Gesichter bei der Fahrradgruppe, die sich an jedem zweiten Samstag im Monat trifft: Drei gespendete Fahrräder hatten neue Besitzer*innen bekommen. „Nun kann ich wieder zur Schule fahren“, rief David (alle Namen geändert!), dessen altes Rad nicht mehr fahrtauglich war. Schon bei der Proberunde spürte Miriam den Fahrtwind in ihren Haaren und freute sich, dass sie nun – wie früher in ihrer Heimat – Ausflüge ins Grüne machen kann. Raoul hatte sein Fahrrad mitgebracht, bei dem die Gangschaltung schleifte und das Licht defekt war. Der Ehrenamtler der Fahrradgruppe hat sich das Problem angesehen und dem Jungen gezeigt, was zu machen war. Gemeinsam haben sie dann geschraubt.

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„hallo in sülz“ unterstützt Sprachkurse

Selda N. kam vor etwas über einem Jahr nach Deutschland. Die 44-Jährige kommt aus dem Irak. Ihr politisch verfolgter Mann hat sie hier in Deutschland leider verlassen. Diese Trennung schürt Ängste und ist die Ursache für viele Tränen. Sie möchte sich  eine eigene  Existenz in Deutschland aufbauen und hat deshalb Widerspruch gegen die Ablehnung ihres … Weiterlesen

Stammtisch im Knollendorf

Am 14. März ab 19.15 Uhr gibt es das nächste Treffen. Alle, die bei „hallo in sülz“ aktiv sind oder die Initiative gerne kennenlernen möchten, sind herzlich eingeladen zu unserem Stammtisch! Wann? Wir treffen uns am 14. März 2019 ab 19:15 Uhr. Wo? Gaststätte Knollendorf, Gustavstr. 21, 50937 Köln Das Knollendorf ist eine durch und … Weiterlesen

Und weiter geht es bei „hallo in sülz“

Auch im Jahr 2019 gibt es viele Aktivitäten bei hallo in sülz. So kochten im Januar zwei syrische Freundinnen für die spontanen Gäste des „hallo in sülz-Kochtreffs“ leckere gefüllte Zucchini mit Naturjoghurtsoße und Mandelreis. Die Kinder waren besonders gespannt auf den Nachtisch, denn sie wussten, es gibt ihre Lieblingsspeise: Eis mit heißen Himbeeren, von den deutschen Frauen zubereitet.

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„Eine zweite Runde im Zollstockbad“

Zur großen Freude der geflüchteten Frauen wird auch der Schwimmkurs von „hallo in sülz“ im Zollstockbad fortgesetzt. Dem Fortsetzungskurs wurde vom Stadt- und Bäderamt der Stadt Köln ein passendes Zeitfenster eingeräumt und die Sportlehrerin Mira Schoenwald spendet nochmals freie Zeit. „Diesmal werde ich ganz bestimmt alleine schwimmen lernen“ sagte Ada voller Ehrgeiz, sie hatte auch … Weiterlesen

Fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Selbstdekorierter Weihnachtsbaum 

„Feliz Navidad“ sangen aus voller Kehle Menschen verschiedener Nationen und Sprachen gemeinsam bei der kleinen weihnachtlichen Feier am 20. Dezember in der Sülzer Unterkunft für Geflüchtete.
Ein Weihnachtsbaum, den die Freie Ev. Gemeinde spendiert hatte, wurde mit selbstgebasteltem Schmuck der Geflüchteten dekoriert und bot den festlichen Rahmen für die Weihnachtsgeschichte in einfacher Sprache und in bunten Bildern. Die Kinder bekamen eine Tüte mit Keksen und Schokolade.

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Selbstvertrauen lernen und Spaß haben

Schon einige Kindern aus geflüchteten Familien haben über Kurse, die von der Willkommensinitiative „hallo in sülz“ (his) organisiert wurden, das Schwimmen gelernt. Nun wurden erstmals auch Jugendliche und Erwachsene mit einem solchen Angebot angesprochen: Seit Oktober 2018 treffen sich wöchentlich neun Teilnehmerinnen im Zollstock-Bad, um bei der Sportlehrerin Mira Schönwald zu lernen, wie man sicher durch das Wasser gleitet.

„Wir sind da! Wir müssen noch Geld wechseln“, ruft eine Schülerin aufgeregt, die mit ihrer Mutter den Eingangsbereich des Bades betritt. „Nicht bei mir, sondern dort“, erklärt Hannelore Ruppert von der Initiative „hallo in sülz“ (his) freundlich und zeigt auf den kleinen Empfangstresen. Das Mädchen wechselt dort ihre Münzen, um später eine passende für den Spind zu haben – und los geht es! 

Während es an diesem Montagnachmittag im Bad insgesamt eher ruhig zugeht, ist im Nichtschwimmerbecken, das zur Hälfte dem Kurs zur Verfügung steht, schon viel los. Einige Frauen stehen lachend und plaudernd zusammen im Wasser, andere haben sich bereits ein Schwimmbrett

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„Einwanderung gestalten NRW“

Den Behördendschungel durchschaubar und einfacher machen – das ist das Ziel des landesweiten Projekts „Einwanderung gestalten NRW“, an dem die Stadt Köln als eine von 12 Städten seit über einem Jahr teilnimmt (Zwischenbericht vom Juni 2018). Dazu sitzen die beteiligten Institutionen (die städtischen Ämter, Jobcenter, Wohlfahrtsverbände, etc.) zum Thema Wohnen, Bildung, Sprache, Gesundheit, Teilhabe u.a.m. in UnterArbeitsGruppen (UAG) zusammen. In Köln sind in jeder UAG auch VertreterInnen des Ehrenamts (u.a. auch von „hallo in sülz“) dabei, die ihre Erfahrungen bei der Begleitung von Geflüchteten einbringen. So wird an sehr konkreten Punkten klar, wo es „hakt“, was fehlt oder missverständlich ist und was besser gemacht werden kann.

Das klingt sehr theoretisch – aber es bedeutet sehr praktische Arbeit an „Kleinigkeiten“, die die Behördengänge so schwierig machen. Da ist es schon Erleichterung, wenn zum Beispiel

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Kampagne #NichtMeineLager gestartet: Gegen Ankerzentren und ähnliches

PRO ASYL startete mit Unterstützung der landesweiten Flüchtlingsräte und weiterer Organisationen am Tag des Flüchtlings die Kampagne #NichtMeineLager Die zentrale Forderung ist, die Politik der Inhaftierung und Festsetzung als Maßnahmen zur Abschreckung und Abwehr von Flüchtlingen zu beenden. Der Zugang zu Schutz und das Recht auf Asyl müssen gesichert sein. Nicht nur die Bundesregierung, auch … Weiterlesen