Auch „hallo in sülz“ hat sich schweren Herzens entschlossen, momentan auf alle Treffen bis Ostern zu verzichten. Nicht aus Angst oder Hysterie, sondern aus Solidarität.
Es ist paradox und nicht einfach zu verstehen: Aus Sorge füreinander werden wir jetzt auf das direkte Miteinander verzichten! Wir werden unsere Kontakte einschränken, um die Verbreitung des Virus zu verhindern: Denn ohne es zu wissen, könnten wir uns ja selber schon angesteckt haben und würden beim Zusammenkommen die Anderen anstecken. Ja, wir müssen deshalb auf vieles verzichten (Treffen, Kindergarten und Schule, Fußball, kleine und große Kulturveranstaltungen, etc.) – aber nur durch diese Solidarität können wir verhindern, dass so viele Menschen auf einmal krank werden, dass es für schwere Fälle keine notwendigen Behandlungen und Intensivbetten mehr gibt.

Darum geht es beim Appell, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen: „Die Kurve flach halten“ (#flattenthecurve“). Mit der „Kurve“ ist das mathematische Modell für das exponentielle Wachstum („Die Wucht der großen Zahl“) gemeint, die den Corona-Virus so tückisch macht: Die Ansteckungskurve verläuft am Anfang ganz langsam, aber vermehrt sich dann in rasanter Geschwindigkeit:







